AKWB Jahrestreffen 2026: Drei erlebnisreiche Tage im Ruhrgebiet

Vom 9. bis 11. Oktober 2026 führte das diesjährige Jahrestreffen des Arbeitskreises Wirbellose in Binnengewässern e. V. (AKWB) nach Essen, Oberhausen und Duisburg. Ein abwechslungsreiches Programm mit spannenden Besichtigungen, interessanten Einblicken in die Garnelenzucht, gemeinsamen Restaurantbesuchen und zahlreichen persönlichen Gesprächen stand auf dem Programm.

Einmal im Jahr kommen Mitglieder und Freunde des AKWB aus verschiedenen Regionen Deutschlands zusammen, um ihre gemeinsame Begeisterung für die Aquaristik und insbesondere für wirbellose Tiere zu teilen. Dabei stehen nicht nur Garnelen, Krebse und Schnecken im Mittelpunkt, sondern vor allem auch die Menschen, die dieses besondere Hobby miteinander verbindet.

Auch für 2026 hatte das Organisationsteam ein vielseitiges Programm zusammengestellt. Neben aquaristischen Höhepunkten bot das Ruhrgebiet mit seiner Industriegeschichte eine interessante Kulisse für das gemeinsame Wochenende.

Freitag: Auftakt auf der Zeche Zollverein

Den Auftakt des Jahrestreffens bildete am Freitagnachmittag ein Besuch der weltbekannten Zeche Zollverein in Essen.

Das ehemalige Steinkohlenbergwerk zählt heute zum UNESCO Welterbe und gehört zu den bedeutendsten Industriedenkmälern Europas. Wo früher Kohle gefördert wurde, können Besucher heute die Geschichte des Ruhrgebiets und den Wandel einer ganzen Industrieregion kennenlernen.

Für die Teilnehmer des AKWB stand eine rund zweistündige Steigerführung mit Püttgeschichten auf dem Programm.

Dabei ging es um die Arbeitswelt der Bergleute, das Leben rund um die Zeche und die Besonderheiten des Bergbaus im Ruhrgebiet. Eine interessante Abwechslung zur Aquaristik und zugleich eine Gelegenheit, die Region einmal aus einer ganz anderen Perspektive kennenzulernen.

Gerade solche gemeinsamen Erlebnisse machen das Jahrestreffen zu etwas Besonderem. Hier kommt man auch mit Mitgliedern ins Gespräch, denen man sonst vielleicht nur auf Veranstaltungen, über soziale Medien oder durch gemeinsame Aquaristikprojekte begegnet.

Im Anschluss an die Führung stand ein gemeinsames Abendessen im Restaurant The Mine auf dem Programm.

In gemütlicher Runde bot sich reichlich Gelegenheit, sich über aktuelle Entwicklungen in der Aquaristik, eigene Zuchtprojekte, neue Erfahrungen und natürlich auch über das Vereinsleben auszutauschen.

Samstag: Gemeinsam in den Tag starten

Am Samstagmorgen trafen sich die Teilnehmer im Hotel Rheinischer Hof in Essen.

Das Hotel bildete während des Wochenendes den zentralen Treffpunkt und bot mit seiner ausgesprochen herzlichen Atmosphäre einen angenehmen Rahmen für die Veranstaltung.

Besonders positiv fiel die Mischung aus moderner Einrichtung und klassischem Charme auf. Die gemütlichen Zimmer, die freundliche Betreuung und das außergewöhnlich vielseitige Frühstück sorgten für einen gelungenen Start in den Tag.

Auch die für den AKWB bereitgestellten Räumlichkeiten und die Möglichkeit, die Hotelbar gemeinsam zu nutzen, trugen zur angenehmen Atmosphäre des Treffens bei.

Am Vormittag fand die ordentliche Mitgliederversammlung des Vereins statt. Neben dem Rückblick auf die Vereinsaktivitäten stand dabei die zukünftige Entwicklung des AKWB im Mittelpunkt.

Nach dem offiziellen Teil ging es mit dem gemeinsamen Ausflugsprogramm weiter.

Einblicke in die professionelle Garnelenzucht bei Rheingarnelen

Ein besonderer Höhepunkt des Samstags war die Besichtigung der Rheingarnelen GmbH in Essen.

Für einen Verein, dessen Mitglieder sich intensiv mit der Haltung und Zucht wirbelloser Tiere beschäftigen, war dieser Programmpunkt von besonderem Interesse.

Rheingarnelen hat sich unter anderem auf die Nachzucht von Amanogarnelen spezialisiert. Diese Tiere sind in der Aquaristik seit vielen Jahren beliebt und werden insbesondere wegen ihrer Fähigkeiten als Algenfresser geschätzt.

Die erfolgreiche Vermehrung der Amanogarnele gilt allerdings als anspruchsvoll. Anders als bei vielen anderen im Aquarium gepflegten Garnelenarten durchlaufen die Jungtiere ein Larvenstadium, für dessen Entwicklung salzhaltiges Wasser und geeignetes Plankton erforderlich sind.

Genau diese besonderen Anforderungen machen die professionelle Nachzucht zu einem spannenden Thema.

Im Mittelpunkt der Besichtigung standen die Zuchtanlage und die Herausforderungen, die mit einer Garnelenzucht in größerem Maßstab verbunden sind.

Während viele Aquarianer ihre Garnelen in einigen wenigen Aquarien vermehren, verlangt eine gewerbliche Zucht ganz andere organisatorische und technische Voraussetzungen. Wasseraufbereitung, Fütterung, Hygiene, Aufzuchtbedingungen und die kontinuierliche Versorgung der Tiere müssen sorgfältig aufeinander abgestimmt werden.

Besonders interessant ist dabei auch der Gedanke, durch Nachzuchten in Deutschland langfristig Transportwege zu reduzieren und eine Alternative zu importierten Tieren anzubieten.

Für die Mitglieder bot die Besichtigung eine gute Gelegenheit, sich mit der professionellen Garnelenzucht auseinanderzusetzen, neue Eindrücke zu sammeln und Anregungen für die eigene Aquaristik mitzunehmen.

Unterwasserwelten im SEA LIFE Oberhausen

Ein weiterer Programmpunkt führte die Teilnehmer zum SEA LIFE in Oberhausen.

Nach dem Einblick in die gezielte Nachzucht von Aquarientieren stand hier die Vielfalt unterschiedlicher Unterwasserlebensräume im Vordergrund.

Große Schauaquarien bieten einen ganz anderen Blick auf die Unterwasserwelt als die Aquarien, die viele Vereinsmitglieder zu Hause pflegen.

Neben der Beobachtung verschiedener Fischarten sind vor allem die Gestaltung der Lebensräume, die eingesetzte Aquarientechnik und die Pflege größerer Aquariensysteme interessante Themen für erfahrene Aquarianer.

Ein solcher Besuch bietet außerdem die Möglichkeit, die eigene Begeisterung für die Aquaristik aus einer anderen Perspektive zu erleben.

Während sich die Mitglieder des AKWB im Vereinsalltag besonders intensiv mit Süßwasserwirbellosen beschäftigen, eröffnet der Blick auf andere aquatische Lebensräume zusätzliche Anregungen und Gesprächsstoff.

Gemeinsamer Ausklang im Restaurant Odyssia

Nach einem abwechslungsreichen Samstag stand am Abend ein gemeinsames Essen im Restaurant Odyssia in Essen auf dem Programm.

Solche Abende gehören für viele Mitglieder zu den schönsten Bestandteilen eines Jahrestreffens.

Abseits der organisierten Besichtigungen bleibt Zeit für persönliche Gespräche, den Austausch von Erfahrungen und das Kennenlernen anderer Aquarianer.

Dabei spielt es keine Rolle, ob jemand bereits seit Jahrzehnten Garnelen züchtet oder erst vor Kurzem seine Begeisterung für die Wirbellosenaquaristik entdeckt hat.

Gerade die unterschiedlichen Erfahrungen, Interessen und Spezialisierungen machen den Austausch innerhalb des AKWB so wertvoll.

Aus einem Gespräch über ein Aquarium entstehen nicht selten neue Kontakte, gemeinsame Ideen oder langfristige Freundschaften.

Sonntag: Abschluss bei Hobby Zoo Tillmann in Duisburg

Für den letzten Veranstaltungstag war ein gemeinsamer Besuch bei Hobby Zoo Tillmann in Duisburg vorgesehen.

Das Fachgeschäft bildete den aquaristischen Abschluss des Wochenendes. Neben dem Besuch stand ein gemeinsames Frühstück und der weitere Austausch unter den Teilnehmern auf dem Programm.

Nach zwei Tagen voller Eindrücke bot sich damit noch einmal eine Gelegenheit, das Jahrestreffen in entspannter Atmosphäre ausklingen zu lassen.

Gegen Mittag war das offizielle Ende der Veranstaltung vorgesehen, bevor die Teilnehmer ihre Heimreise in die verschiedenen Regionen Deutschlands antraten.

Mehr als nur ein Vereinstreffen

Das AKWB Jahrestreffen zeigt jedes Jahr aufs Neue, wie wichtig persönliche Begegnungen für eine lebendige Vereinsgemeinschaft sind.

Die Aquaristik ist ein vielseitiges Hobby, bei dem Wissen, praktische Erfahrung und gegenseitige Unterstützung eine große Rolle spielen.

Natürlich lassen sich heute viele Fragen über das Internet beantworten. Doch ein persönliches Gespräch mit einem erfahrenen Züchter, der gemeinsame Besuch einer Anlage oder der direkte Austausch mit anderen Aquarianern bieten einen ganz besonderen Mehrwert.

Genau dafür stehen Veranstaltungen wie das jährliche Bundestreffen.

Hier treffen Menschen mit unterschiedlichen Erfahrungen und Interessen aufeinander, die eines gemeinsam haben: die Begeisterung für die faszinierende Welt der Aquaristik.

Nicht zuletzt bieten solche Veranstaltungen die Gelegenheit, über die eigene Regionalgruppe hinaus Kontakte zu knüpfen und die Vereinsgemeinschaft deutschlandweit zu stärken.

Ein herzliches Dankeschön an alle Beteiligten

Ein Jahrestreffen mit mehreren Veranstaltungsorten, Besichtigungen, Restaurantbesuchen und gemeinsamen Aktivitäten erfordert im Vorfeld einiges an Organisation.

Unser besonderer Dank gilt deshalb Detlef für die umfangreiche Vorbereitung und Koordination des Wochenendes.

Ebenso bedanken wir uns bei allen weiteren Helfern und Organisatoren, die mit ihrem Einsatz zum Gelingen der Veranstaltung beigetragen haben.

Ein herzliches Dankeschön geht auch an das Team des Hotels Rheinischer Hof in Essen für die freundliche Aufnahme, die Bereitstellung der Räumlichkeiten und die hervorragende Gastfreundschaft.

Darüber hinaus danken wir den Verantwortlichen der Zeche Zollverein, der Rheingarnelen GmbH, des SEA LIFE Oberhausen, von Hobby Zoo Tillmann sowie den beteiligten Restaurants für ihre Unterstützung und die Gestaltung des Rahmenprogramms.

Und natürlich gilt unser Dank allen Mitgliedern und Gästen, die sich auf den Weg nach Essen gemacht und das Jahrestreffen mit ihrer Teilnahme bereichert haben.

Wir freuen uns bereits auf das nächste AKWB Jahrestreffen, auf viele bekannte Gesichter, neue Begegnungen und weitere spannende Einblicke in unser gemeinsames Hobby.

Weitere Informationen zum Verein, den Regionalgruppen und zukünftigen Veranstaltungen gibt es auf www.wirbellose.org.

Impressionen vom Jahrestreffen

Fotos für die Presse

Alle Fotos stehen für die Presseberichterstattung über das AKWB Jahrestreffen 2026 honorarfrei zum Download bereit. Bildnachweis: AKWB e. V. Bei Fragen: Kontakt.

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